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DB0RES komplett virtualisiert

Proxmox Startpage der WeboberflächeBei DB0RES laufen alle Serverdienste ab sofort in einer vollständig virtualisierten Umgebung. Wie Mitte September schon bei DB0GW so wurde Ende Oktober auch bei DB0RES die Server-Hardware komplett durch neue, wesentlich leistungsfähigere Komponenten ersetzt. Dadurch wurde es möglich, die bisher auf mehreren Maschinen laufenden Dienste und Services auf eine gemeinsame Hardware zusammenzufassen. Ein 8-Core-Prozessor mit 3,7GHz-Takt und 64GB RAM auf einem SuperMicro-Board mit 4 Netzwerkschnittstellen sorgt für die erforderliche Performanz und stellt genug Reserven für weitere Maschinen bereit. Verbaut wurden insgesamt 8 SATA-HDDs mit einem Storage von insgesamt 28TByte. Vier weitere Samsung 850Pro SSDs und eine superschnelle 850Pro-Nvme für die Zfs-Caches sorgen für die erforderliche Geschwindigkeit bei Filezugriffen. Das von Sun und im BSD-Bereich bekannte Zfs-Filesystem sorgt für die erforderliche Sicherheit und Konsistenz der gespeicherten Daten. Zur Steuerung und Verwaltung wird die Virtualisierungsumgebung Proxmox eingesetzt. Proxmox VE ist eine komplette Open-Source Virtualisierungslösung für Server. Es kombiniert KVM- und Container-basierte Virtualisierung und verwaltet virtuelle Maschinen, Container, Storage, virtuelle Netzwerke und Hochverfügbarkeits-Cluster übersichtlich über eine zentrale Managementoberfläche. Grundlage des Proxmox 5.0 ist das aktuelle Debian 9 mit speziell für das Zfs-Filesystem optimiertem 4.13er Kernel.

Proxmox logo 400px

Wir verwenden Proxmox recht erfolgreich bei DB0FHN, DB0GW, DB0LJ und weiteren Sites sowie in allen drei Datacenters der HamCloud. Die Umstellung erfolgte ohne größere Probleme und Ausfälle im laufenden Betrieb und brachte einen deutlich spürbaren Performanzschub. Eine gewisse zeitliche Herausforderung war es, die alten AX.25-Softwarepakete auf das neue Debian 9 anzupassen und so die "good old Packet Radio Software" weiterhin am Laufen zu halten. Zur Zeit fehlt noch eine neue Webmailer-Software, die das alte, in die Jahre gekommene Squirrelmail ablösen soll. Bis zum Jahresende werden wir am Standort DB0RES nicht nur den neuen Webmailer sondern auch eine neue NOC-Software (NOC = Network Operation Center) zur Überwachung und Administration des HAMNET in unserer Region (AS 64627, 64654, 64663, 64666) in Betrieb nehmen.

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HAMNET Technik bei DB0GOS erneuert

Bei DB0GOS wurde die HAMNET-Technik komplett erneuert. 8 Linkstrecken und zwei Benutzerzugänge erhielten komplett neue Antennen. Sie wurden alle an einem gemeinsamen Antennenträger montiert, der früher vom WDR zu DVB-T Testsendungen genutzt wurde. Insbesondere für den Einzugsbereich der Benutzerzugänge ergaben sich teils dramatische Verbesserungen.

Weitere Informationen und Berichte dazu hier:

Bericht bei DB0GOS (Internet)
Bericht bei DB0GW (Internet)
Bericht bei DB0GOS (HAMNET)
Bericht bei DB0GW (HAMNET)

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DB0KV mit neuer Antenne für Benutzerzugang

DB0KV hat für seinen  HAMNET-Benutzerzugang auf 2362MHz eine neue Antenne bekommen. Benutzt wird eine Rundstrahlantenne von Ubiquiti mit 10dBi Gewinn. Als Besonderheit besitzt diese Antenne einen elektrischen Downtilt von -4 Grad nach unten.  Rundstrahler mit hohem Gewinn bündeln normalerweise die Energie in vertikaler Richtung sehr eng und strahlen bei Montage an exponierten Standorten gerne über die Köpfe der Benutzer hinweg. Das Ergebnis sind oft sehr geringe Feldstärken im nahen und mittleren Entfernungsbereich. Mit dem bei dieser Antenne verwendeten Downtilt soll dieser Effekt abgemildert und der Empfang auch im Nahbereich deutlich verbessert werden. Danke an die Crew um DB0KV, die die neue Antenne am 6.Mai nach einigem Warten auf geeignetes Wetter auf dem Turm am Klever Berg montieren konnte.

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2. Cloud-Core-Router bei DB0GW-2 installiert

Bild: Rack des HubWest-Netzknote

Heute wurde im Rechenzentrum der Uni Duisburg-Essen bei DB0GW-2, dem Standort vom Hub-West, für das HAMNET ein weiterer Cloud-Core-Router in Betrieb genommen. Der Core1-Router verbindet wie bisher schwerpunktmäßig die verbliebenen HAMNET-Inseln im Backbone, die noch nicht über Hf-Richtfunkstrecken eingebunden werden können. Er leistet so für den Zusammenhalt des deutschen HAMNET einen wesentlichen Beitrag. Der neue Core2-Router wird die Möglichkeiten am Standort HubWest besonders für User erheblich erweitern, die leider über keinen Hf-Zugang ins HAMNET kommen können oder auch außerhalb ihres QTH per Handy oder im 2.QTH im HAMNET qrv sein wollen. Neben der Einwahl über VPN-Tunnel mit den verschiedensten Protokollen mit oder ohne feste IP,  gibt es auch Möglichkeiten, seinen eigenen kleinen Server von zuhause aus per VPN-Tunnel ins HAMNET zu stellen. In begrenztem Umfang kann demnächst auch mit der Bereitstellung eines kleinen, eigenen IP-Netzes für Poweruser experimentiert werden.

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